{"id":735,"date":"2013-05-07T18:54:14","date_gmt":"2013-05-07T18:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.triennale-der-moderne.de\/2013\/\/dessau\/veranstaltungsorte\/vom-bauhaus-nach-palestina\/"},"modified":"2013-05-07T18:54:14","modified_gmt":"2013-05-07T18:54:14","slug":"vom-bauhaus-nach-palestina","status":"publish","type":"page","link":"\/2013\/dessau\/veranstaltungsorte\/vom-bauhaus-nach-palestina\/","title":{"rendered":"Ausstellung &#8222;Vom Bauhaus nach Palestina&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\nEtwa 25 ehemalige Bauhaus-Sch\u00fcler und Absolventen wanderten in den 1930er Jahren in das damalige Mandatsgebiet Pal\u00e4stina aus. Die Meisten von ihnen kamen als Emigranten ins Land, andere hatten schon vor ihrem Studium am Bauhaus als zionistische Pioniere in Pal\u00e4stina gelebt. Zu letzteren z\u00e4hlte auch geb\u00fcrtige Hallenser Chanan Frenkel, der nach seinem Studium 1933 als begeisterter Zionist ins &#8222;gelobte Land&#8220; zur\u00fcckkehrte. Heinz Schwerin und seine sp\u00e4tere Frau, Ricarda Meltzer, hingegen emigrierten 1935 \u00fcber Prag und Ungarn aus Mangel an Alternativen nach Pal\u00e4stina. Beide waren nicht zionistisch und Ricarda Meltzer zudem keine J\u00fcdin.<br \/>\nChanan Frenkel konnte seinen Berufsweg in Tel Aviv fortsetzten und nahm als Architekt aktiv am Aufbau seines Landes teil. Als Nichtzionisten suchten Ricarda und Heinz Schwerin einen anderen Neuanfang: sie gr\u00fcndeten eine Werkstatt f\u00fcr Holzspielzeug und Kunstgewerbe in Jerusalem. Nach dem Tod von Heinz Schwerin im israelischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg widmete sich Ricarda Schwerin ab Mitte der 1950er Jahre erfolgreich ihrer Profession als Fotografin. Ob in Portr\u00e4ts israelischer Politiker und Intellektueller oder der Dokumentation israelischer Architektur wirkte sie fr\u00fch an der Imagebildung des jungen Staates mit.<br \/> <br \/>\nUnter thematischen und biografischen Aspekten zeichnet die Ausstellung \u201eVom Bauhaus nach Pal\u00e4stina\u201c erstmals die Lebenswege der drei Bauh\u00e4usler Chanan Frenkel, Ricarda und Heinz Schwerin zwischen Deutschland und Pal\u00e4stina \/ Israel nach. Sie stehen f\u00fcr den individuellen Werdegang j\u00fcdischer und nichtj\u00fcdischer Bauhaus-Sch\u00fcler und -Sch\u00fclerinnen zwischen zionistischer Begeisterung und erzwungenem Exil.<br \/>\nAnhand von Dokumenten, Fotografien, Zeichnungen, M\u00f6beln, Spielzeug und Architekturmodellen zeigt die Ausstellung den breit gef\u00e4cherten Wirkungskreis ehemaliger Bauhaus-Sch\u00fcler und Absolventen in Pal\u00e4stina und in Israel \u2013 von der Architektur, \u00fcber Handwerk und Fotografie \u2013 und ihre jahrzehntelange Vernetzung \u00fcber den Bauhaus-Kontext hinaus. Die Ausstellung macht die Vielfalt der Bauhaus-Rezeption in Israel sichtbar, die so bislang noch nicht zu sehen war.\n<\/p>\n<p>\nTermin: Donnerstag, 27. Juni bis Sonntag, 13. Oktober 2013<br \/>\nje Dienstag \u2013 Sonntag 11 \u2013 17 Uhr<br \/>\nVeranstaltungsort: Ausstellung im Meisterhaus Muche\/Schlemmer<br \/>\nEbertallee 63, 06846 Dessau-Ro\u00dflau<br \/>\nEintritt: \u20ac 7,50 \/ \u20ac 5,50 erm\u00e4\u00dfigt<br \/>\nAusstellungskonzept und Kuratorenteam: <br \/>\nDr. Ines Sonder (Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam)<br \/>\nunter Mitarbeit von Dr. Werner M\u00f6ller (Stiftung Bauhaus Dessau)<br \/>\nWissenschaftliche Mitarbeit in Israel: Anke K\u00fchnel<br \/>\nPressekontakt: Ingolf Kern, <a href=\"mailto:kern@bauhaus-dessau.de\">kern-at-bauhaus-dessau.de<\/a>, Tel.: 0340-6508-225<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwa 25 ehemalige Bauhaus-Sch\u00fcler und Absolventen wanderten in den 1930er Jahren in das damalige Mandatsgebiet Pal\u00e4stina aus. Die Meisten von ihnen kamen als Emigranten ins Land, andere hatten schon vor ihrem Studium am Bauhaus als zionistische Pioniere in Pal\u00e4stina gelebt. 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