{"id":1469,"date":"2013-07-01T14:13:01","date_gmt":"2013-07-01T14:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.triennale-der-moderne.de\/2013\/?page_id=1469"},"modified":"2013-07-01T14:13:01","modified_gmt":"2013-07-01T14:13:01","slug":"ernst-neufert-leben-und-werk","status":"publish","type":"page","link":"\/2013\/dessau\/veranstaltungsorte\/ernst-neufert-leben-und-werk\/","title":{"rendered":"Ernst Neufert &#8211; Leben und Werk"},"content":{"rendered":"<p>Als Architekt, Hochschullehrer und international renommierter Autor wirkte Ernst Neufert in drei Epochen deutscher Geschichte. Im Jahr 1900 geboren, studierte er ab 1919 bei Walter Gropius am Bauhaus in Weimar, war 1922 bereits Mitarbeiter in dessen Privatb\u00fcro und ab 1925 als Bauleiter am Neubau des Bauhauses sowie der Meisterbauten in Dessau beteiligt.<br \/>\nSeit 1926 Professor an der unter Otto Bartning neu gegr\u00fcndeten Bauhochschule in Weimar, widmete sich Neufert nach seiner Entlassung durch die nationalsozialistische Regierung Frick ab 1930 als freier Architekt intensiv der Vorbereitung einer grundlegenden \u201eBauentwurfslehre\u201c, die 1936 in Erstauflage erschien.<br \/>\n1938 wurde er von Albert Speer zum Beauftragten f\u00fcr Normungsfragen ernannt und nach Hitlers Erlass zur Vorbereitung des Wohnungsbaus nach dem Kriege mit der Untersuchung von Wohnungstypen und Luftschutz im St\u00e4dtebau beauftragt. Daneben war er vorwiegend als Industriearchitekt t\u00e4tig.<br \/>\nSeit 1946 ordentlicher Professor an der TH Darmstadt, wurde Neufert vor allem als Lehrer und Systematiker des Bauwesens bekannt. Seine als Standardwerk in viele Sprachen \u00fcbersetzte \u201eBauentwurfslehre\u201c trug ma\u00dfgeblich zur weltweiten Verbreitung der Prinzipien funktionalistischer Architektur bei. Sein \u0152uvre als Architekt offenbart eine erstaunliche Vielfalt von Entw\u00fcrfen im Spannungsfeld zwischen rationalem Funktionalismus und sensibler Gestaltung im Detail. Als Industriearchitekt setzte er markante Zeichen des Wiederaufbaus im Westen Deutschlands.<br \/>\nDer R\u00fcckblick auf einige Stationen im Lebensweg von Ernst Neufert f\u00fchrt auf eine ebenso spannende wie lehrreiche Zeitreise durch die deutsche Geschichte, in der neben den tiefen Br\u00fcchen im Wandel der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse auch bemerkenswerte Kontinuit\u00e4ten festzustellen sind.\n<\/p>\n<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Programm<\/h4>\n<ul class=\"arrow\">\n<li>14 Uhr: Gru\u00dfworte<br \/>\n&#8211; Prof. Johannes Kister, Hochschule Anhalt<br \/>\n&#8211; Prof. Dr. Manfred Efinger, Kanzler TU Darmstadt<br \/>\n&#8211; Nicole Delmes, Vorstand Neufert-Stiftung<br \/>\n&#8211; Prof. Philipp Oswalt, Stiftung Bauhaus Dessau \/ Triennale der Moderne\n<\/li>\n<li>14.30 Uhr: Vortr\u00e4ge<br \/>\n-Gernot Weckherlin, Architekt und Autor Berlin: <br \/>\n\u201eNotizbuchtheorien, Katalogprobleme und der Kampf gegen die &#8218;bet\u00e4ubende F\u00fclle&#8217;\u201c <br \/>\n&#8211; Prof. Johannes Kister, Hochschule Anhalt: \u201e40. Auflage BEL\u201c <br \/>\n&#8211; Patricia Merkel, Universit\u00e4t Siegen: \u201eDie Bauten Ernst Neuferts\u201c <br \/>\n&#8211; Udo Gleim, TU Darmstadt: \u201eDas Gro\u00dfversandhaus Quelle in N\u00fcrnberg\u201c<\/li>\n<li>17.00 Uhr: Einf\u00fchrung und Er\u00f6ffnung der Ausstellung <br \/>\n&#8211; Prof. Dr. Werner Durth, TU Darmstadt<br \/> <br \/>\n\u201eStationen im Leben und Werk des Architekten\u201c<\/li>\n<li>20 Uhr: A Cappella Festival \u201eVocal Rausch\u201c, Er\u00f6ffnungskonzert im Alten Theater; Veranstalter: Herr Volta; Ort: Altes Theater, Am Alten Theater 13  06844 Dessau (Ticket 18\u20ac, Der Festivalpass f\u00fcr alle Veranstaltungen ist auf <a href=\"http:\/\/www.anhalt-ticket.de\" target=\"_blank\">www.anhalt-ticket.de<\/a> verf\u00fcgbar. Einlass: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr)\n<\/li>\n<li>21.30 Uhr: zdf@bauhaus feiert Jubil\u00e4um: Das 55. Konzert ist f\u00fcr die Stadt Dessau-Ro\u00dflau Anlass genug, den K\u00fcnstlern, Programmverantwortlichen und Technikern, allen Beteiligten vor und hinter der Kamera danke zu sagen mit einer After Show Party ab 21.30 Uhr im Werkstattfl\u00fcgel des Bauhausgeb\u00e4udes.<\/li>\n<li>Ausstellung: Ludwig Grote, Orangerie Georgengarten, 06846 Dessau<br \/>\n\u201eTriennale-Men\u00fc\u201c (3-Gang-Men\u00fc); Ort: Heilmann\u00b4s Restaurant, Johannisstr. 14, 06844 Dessau, Tel.: 0340-26163330<br \/>\n(Kosten 20\u20ac pro Person, exkl. Getr\u00e4nke, \u00d6ffnungszeiten: Samstag bis Donnerstag 09.00 \u2013 22.00 Uhr)\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<strong>Veranstaltungsdauer<\/strong><br \/>\nAusstellungsdauer: Fr, 11. Oktober 2013 \u2013 Fr, 15. November 2013<br \/>\nVernissage: Do, 10. Oktober 2013; Vortragsprogramm ab 14:00 Uhr;<br \/>\nEinf\u00fchrung und Er\u00f6ffnung der Ausstellung: 17:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>Veranstaltungsort<\/strong><br \/>\nHochschule Anhalt, Campus Dessau<br \/>\nGeb\u00e4ude 04, Bill-Haus, Seminarplatz 2a, 06846 Dessau, Foyer<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten und Eintritt<\/strong><br \/>\nMo bis Fr: 08:00 \u2013 20:00 Uhr, Sa und So 10:00 \u2013 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.\n<\/p>\n<p>\n<strong>Veranstalter<\/strong><br \/>\nEine Ausstellung der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt, Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur, in Kooperation mit der Hochschule Anhalt, Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation sowie der Stiftung Bauhaus Dessau. Ein Beitrag zur Triennale der Moderne 2013.<\/p>\n<p><strong>Pressekontakt<\/strong><br \/>\nTechnische Universit\u00e4t Darmstadt<br \/>\nFachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur<br \/>\nDipl.-Ing. Udo Gleim (Kurator), <a href=\"mailto:gleim@gta.tu-darmstadt.de\">gleim-at-gta.tu-darmstadt.de<\/a><br \/>\nEl-Lissitzky-Stra\u00dfe 1, 64287 Darmstadt<br \/>\nTel: +49 6151 16-2967, Fax: +49 6151 16-6520<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gta.architektur.tu-darmstadt.de\" target=\"_blank\">www.gta.architektur.tu-darmstadt.de<\/a>\n<\/p>\n<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Architekt, Hochschullehrer und international renommierter Autor wirkte Ernst Neufert in drei Epochen deutscher Geschichte. Im Jahr 1900 geboren, studierte er ab 1919 bei Walter Gropius am Bauhaus in Weimar, war 1922 bereits Mitarbeiter in dessen Privatb\u00fcro und ab 1925 als Bauleiter am Neubau des Bauhauses sowie der Meisterbauten in Dessau beteiligt. Seit 1926 Professor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":38,"menu_order":60,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"_template_60_40.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1469","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1469"}],"collection":[{"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1469"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1469\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/38"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/triennale-der-moderne.de\/2013\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}