Fenster zur Moderne

Ausstellung

Berlin 2019: Fenster zur Moderne (zkg)

Ergebnisse eines transdisziplinären
deutsch-israelischen Bildungsprojekts zum
Nachhaltigen Bauen und zur Denkmalpflege,
Berlin – Tel Aviv


Vernissage: Do, 5.12., 18 Uhr

Ausstellung geöffnet: 6. – 15.12.2019, täglich, 6 – 22 Uhr
TU Berlin, Hauptgebäude, Lichthof (1. Stock), Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Die Ausstellung umfasst Ergebnisse eines deutsch-israelischen Austauschprojekts zum nachhaltigen Bauen und der Erkundung des gemeinsamen Erbes der Moderne in Berlin und Tel Aviv, Israel. Die Ergebnisse zeigen im Besonderen die Beschäftigung mit dem Max Liebling Haus, dem Denkmalzentrum Weiße Stadt in Tel Aviv, und wurden im Rahmen des transdisziplinären Projekts IGSBE – Israeli German Sustainable Building Education, zu Deutsch: Deutsch-Israelisches Berufsbildungsprojekt Nachhaltiges Bauen, erarbeitet.

Die beteiligten Studierenden und Auszubildenden haben vier unterschiedliche Bildungshintergründe: Tel Hai Practical College, Tel Aviv University, Technische Universität Berlin und OSZ Knobelsdorff-Schule Berlin.

Das Austauschprojekt wurde fachlich und finanziell gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), sowie auch ergänzend das Pilot-Projekt zur Best-Practice Sanierung von historistischen Holzfenstern. Als Modell-Projekt zum 50-jährigen Bestehen der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen im Jahr 2015 erhielt das Projekt durch das Auswärtige Amt eine weitere Förderung. Des Weiteren wurden die Zusammenarbeit mit dem Denkmalzentrum Weiße Stadt (The White City Center) sowie das Pilot-Projekt zur Best-Practice Sanierung durch das Bundesbauministerium unterstützt.

Vernissage im Beisein von IGSBE-Projektpartner*innen, Projekt-Alumni und Gästen – u.a.: Gunther Adler (Kuratoriumsmitglied des White City Center Tel Aviv), Meir Biton (Tel Hai College), Angelika Thormann und Rainer Eder (Bildungsverein Bautechnik), Prof. Johannes Meyser (TU Berlin), Christian Wittrock (OSZ Knobelsdorff-Schule Berlin), Robert K. Huber und Peter Winter (zukunftsgeraeusche GbR) sowie ehemalige Studierende und Auszubildende (TU Berlin und OSZ Knobelsdorff-Schule)

Die Projektpartner*innen der Ausstellung sind der Bildungsverein Bautechnik Berlin, die TU Berlin mit dem Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen sowie dem Fachgebiet Fachdidaktik, das Oberstufen-zentrum Knobelsdorff-Schule Berlin sowie die zukunftsgeraeusche GbR, unter deren Projekt-Leitung das IGSBE-Projekt stattfand.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Triennale der Moderne 2019 in Berlin aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

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Hintergrund

Bildung, Bauen, Bauhaus
Weit mehr als 100 deutsche und israelische Studierende und Auszubildende haben in vier Projektjahren (2014 – 2018) das gemeinsame Erbe der Moderne erkundet, mit Begegnungen in Berlin und Workshops in Tel Aviv. Im Mittelpunkt stand unter anderem die fachpraktische und akademische Auseinandersetzung mit dem neu gegründeten deutsch-israelischen Zentrum Weiße Stadt, im 1936 erbauten und von Dov Karmi entworfenen Max Liebling Haus.

Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse der Gebäudeuntersuchungen, Entwürfe und Dokumenationen von handwerklichen 1:1 Studien.
Die Ergebnisse wurden in jeweils zwei- bis dreiwöchigen Workshops in Tel Aviv von deutschen und israelischen Teilnehmenden gemeinsam realisiert. In je einem korrespondierenden Workshop in Berlin haben die jeweils selben Teilnehmenden die Ergebnisse für die Vermittlung in einer Ausstellung aufgearbeitet und fachpraktisch um 1:1 Modelle ergänzt.

Besonderes Augenmerk galt dabei einer Untersuchung der historischen Holzfenster des Max Liebling Hauses, für deren denkmalgerechte Sanierung diese in einer detaillierten Bauaufnahme erfasst wurden. Die Bauaufnahme diente auch als Grundlage für eine Best-Practice-Lehrbaustelle mit deutschen Auszubildenden sowie israelischen Handwerker*innen, Planer*innen und Laien, in der exemplarische Holz-Fenster und -Balkontüren modellhaft saniert wurden. Des Weiteren wurden die bauphysikalischen Gegebenheiten und architektonischen Lösungen, die für die besondere Ausprägung des internationalen Stils der Weiße Stadt von Tel Aviv charakteristisch sind, untersucht.
Die Ausstellung ist ein Programmbeitrag zur Triennale der Moderne 2019 in Berlin durch:

  • Bildungsverein Bautechnik, Angelika Thormann
  • Veranstalter:TU Berlin, Prof. Frank U. Vogdt, Prof. Johannes Meyser
  • Produktion Ausstellung: Peter Winter (zkg), Angelika Heinzl (zkg)
  • Ausstellungsaufbau: Knobelsdorff-Schule, Christian Wittrock, Knut Külzer

Kuration Triennale der Moderne 2019 in Berlin:
zukunftsgeraeusche GbR (zkg), Robert K. Huber
in Zusammenarbeit mit buschfeld.com, Ben Buschfeld

 

Kontakt
Bildungsverein Bautechnik e.V.
Angelika Thormann (Geschäftsführerin)
Lückstraße 72/73, 10317 Berlin
Telefon: +49(0)30/51066290
Email: info@bildungsverein-bautechnik.de